Mit dem Qosmio F750 veröffentlicht Toshiba seine 3D ohne Brille Notebooks. Wir haben uns das Notebook angeschaut und überprüft, ob es sich um einen übergroßen 3DS handelt oder doch um einen Rechenknecht mit tollen optischen Effekten und genug Power.
Thosiba Qosmio F750
Erblickt man den Toshiba Qosmio F750 zum ersten Mal, hat man schnell das Gefühl ein älteres Notebook zu sehen und keine Neuheit. Denn entgegen dem Trend, möglichst leicht und schlank zu sein, wirkt der Laptop riesig und schwer. Knapp 3 Kilo, 3 cm Höhe und bei einer Breite 38,4 cm und einer Tiefe von 26,3 cm, misst das Gerät und wirkt damit nicht gerade elegant, sondern eher wie ein Schlepptop, auch wenn das weiße oder das schwarze Gehäuse einen anderen Eindruck vermitteln wollen. Allerdings sind dies auch die einzigen negativen Merkmale, die auch nicht besonders ins Gewicht fallen, denn im Bereich Leistung mischt dieses Notebook ganz vorne mit. Eine starke Grafikkarte, 8GB RAM und ein schneller Intel Quad-Core sorgen für genug Power, um auch Desktoprechner auszustechen. Eine Frage die sich mir hierbei stellt: Braucht man für 3D ohne Brille wirklich so viel Leistung? Diese Frage kann ich zwar nicht eindeutig beantworten, aber ich vermute ja, das umrechnen des Bildes scheinbar einigen Hardwarehunger hat.
Toshiba Qosmio F750 – Der 3D-Effekt
Im 2D Modus schafft das Notebook locker Full-Hd mit 1920×1080 Pixeln und sorgt für ein gestochen scharfes Bild, dass sich nicht vor Fernsehern verstecken muss. Allerdings kostet der 3D-Betrieb Pixel und somit Auflösung. Laut Toshiba schafft das Notebook nur eine Auflösung die äquivalent zu 1366 x 768 sei, was in etwa HD-Ready (1280 × 720) entspricht. Dieser Effekt kommt zustande, da der 3D-Effekt durch zwei separate Halbbilder entsteht. Das 3D-Bild verliert somit an schärfe und wenn man aus dem Sweet-Spot (Der Punkt an dem der 3D-Effekt am besten wirkt) herausrückt, erkennt man auch schnell die zwei Halbbilder. Um zu verhindern, das man seinen Kopf anketten muss, versucht das Notebook über Facetracking den Sweet-Spot immer zum jeweiligen Nutzer zu werfen. Über die Webcam wir das Gesicht des Nutzers gesucht und das Bild wird neu ausgerichtet. Allerdings funktioniert dies nur mit einem einzigen Nutzer, denn mehr als diesen Unterstützt die eingesetzte Technik nicht und schafft es nicht das Bild scharf zu stellen.
Leider bleiben die Bilder jedoch hinter ihrem Potential zurück, denn es wird kein hochauflösendes 3D-Bild erreicht, sondern eben nur ein HD-Ready Bild. Zwar um Längen besser als beim 3DS, aber eben nicht ansatzweise so schön wie bei einem Full-HD TV.
Toshiba Qosmio F750 – Technische Details
Das wahlweise schwarze oder weiße Toshiba Qosmio F750 bietet einen 15.6 Inch Monitor und hat auch sonst jede Menge Power im Gehäuse, wie das Datenblatt des Herstellers verrät:
| Hersteller | Toshiba |
| Prozessor | Intel® Core™ i7-2670QM Processor 2,2 GhZ |
| RAM | 8 GB DDR 3 |
| Festplatte | 500 GB (7200 U/min) |
| Display | 39,6 cm |
| Auflösung (Pixel) |
2D: 1920×1080; 3D: 1.366 x 768 |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GT540M (2 GB) |
| Akku | Lithium Ionen |
| Akkulaufzeit | 3 Std. |
| Schnittstellen | 1 × DC-In 1 × externer Monitor 1 × RJ-45 1 × Kopfhörer (Stereo) 1 × HDMI-CEC 3 × USB 2.0 1 × Externes Mikrofon 3 × USB 3.0 1 × integrierte HD Web Kamera (1.280 x 800) 1 × Multi-Card Reade |
| Laufwerke | Blu-Ray Brenner |
| UVP | 1.649,00 € |
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{ 1 Kommentar… lies ihn unten oder schreib selbst einen }
Ich persönlich würde noch warten bei solchen Investitionen. Die Technik ist zwar schon soweit, aber der Preis noch nicht. Die 3D Geräte egal in welcher Form brauchen noch etwas mehr Konkurrenz.