Und wieder kommt ein filmgewordener Marvelsprössling auf die Kinoleinwand, um uns in die Welt der Comics zu entführen – in 3D natürlich. Doch was taugt die Verfilmung? Anschauen? Nicht Anschauen? Nur gucken wenn man ein Comicnerd ist? Hier erfahrt ihr es.
Filmkritik Thor 3D: Die Story
Frei von Spoilern, ein wenig zur Handlung: Wie in den Comics ist Thor ein blonder Hüne (gespielt von Chris Hemsworth) und lebt auf dem Planeten Asgard. Er ist, zusammen mit seinem Bruder Loki, der Sohn Odins (Anthony Hopkins, versteckt sich unter einem Rauschebart, auf den selbst Santa Claus neidisch wäre) und ein kleiner Heißsporn. Wegen einer unbedachten Einmischung und einer Intrige seines Bruders landet Thor in einer Verbannung auf der Erde. Und hier endet auch schon die storytechnische Verwandschaft mit den Comics. Im Gegensatz zu den Comics behält er nämlich sein Gedächtnis, wird aber auch seinen Kräften beraubt, wie er bei der Bekanntschaft mit der Karosserie eines Busses und eines Teaser schnell feststellt. Jedoch ist dies kein Grund für den “mächtigen” Thor, seinem herrschaftlichen Gebaren Einhalt zu gebieten. Erst als er an einer Prüfung scheitert, die ihm eine Rückkehr ermöglichen soll und als er die irdische Liebe kennen lernt, beginnt er sich zu ändern…
Dabei zeigt der Film, dass Comicverfilmungen und Slapstick zusammengehören und so nimmt sich der Film selber nicht ganz so ernst und zeigt auch auf humorvolle Weise, welche Probleme ein entkräfteter Superheld von einem anderen Planeten hat. Auch der Cameoauftritt von Stan Lee lohnt sich.
Filmkritik Thor 3D: Die Punktevergabe
Das Wichtigste zu beginn: Der Film ist mir 6 von 10 Brillen wert! Warum? Da er sowohl etwas für Comicfans der Marvelreihe als auch für Comicmuffel geeignet ist. Im Ganzen handelt es sich um überdurchschnittliches Actionkino mit gutem Entertainmentfaktor. Wer Iron Man mochte, wird auch Thor mögen. Eigentlich wollte ich dem Film 7 Brillen geben, aber leider hebt der Plot kurzfristig ab und entschwindet in Höhen, die ein wenig zu abgehoben sind. Wie auch die Actionszenen. Man fragt sich zwischenzeitlich ob das plumpe Gekrache und das vorhersehbare Geflirte denn wirklich sein muss.
Die 3D Effekte
Der Film wurde komplett in 3D gedreht, was zu sehr guten Effekten führt Der Film wurde nachträglich in 3D konvertiert (Danke an Thomas für den Hinweis!) und zeigt dennoch gute Effekte. Ganz großer Pluspunkt: Der Film enthält keine Szenen die zeigen sollen, wie toll 3D doch ist und Abseits der Handlung liegen. Einzig hat mich die Polarisationstechnik gestört, die gelegentlich zu ziemlicher Unschärfe führte. Die Effekte sind zwar gut und schaffen zum großen Teil einen schönen Mehrwert, dennoch vergisst man zwischenzeitlich, dass man in einem 3D-Film sitzt, da die Kulisse einfach wenig sinnvolle 3D-Effekte zulässt.
Fazit: Ob Comicfan oder nicht: Anschauen! Ach und ein kleiner Tipp am Rande: Unbedingt bis zum Ende sitzen bleiben!
Für diejenigen die früher das Kino verlassen haben: Man erfährt, dass Thor das nächste mal in der Comicverfilmung “The Avengers” auftaucht und trifft außerdem einen alten Bekannten…
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{ 2 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Bitte besser recherchieren – THOR ist eine 2D->3D Konvertierung !!
Hallo Thomas!
Danke für den Hinweis, da habe ich mich verleiten lassen, das nicht nachzuprüfen. Hatte irgendwo mal aufgeschnappt, dass der Film in 3D gedreht sei. Glaube es war sogar im Radio. Habe noch mal Onkel Google gefragt und die Stelle abgeändert.
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